Ein kurzes Video aus echten Produktszenen macht in Sekunden klar, wofür ein Produkt da ist. Warum das so gut funktioniert, welche Vorteile es hat und worauf es ankommt.
Manche Produkte lassen sich in einem Satz erklären. Die meisten nicht. Sobald ein Produkt etwas tut, das man so noch nicht gesehen hat, stößt der Text im oberen Bereich der Landingpage an seine Grenze: Er beschreibt, was man eigentlich zeigen müsste.
Besucher lesen diesen Text selten ganz. Sie überfliegen die Überschrift, schauen auf das Bild und entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie bleiben. Was in diesen Sekunden nicht verstanden ist, wird meistens nicht mehr verstanden.
Ein kurzes Produktvideo setzt genau an diesem Moment an. Nicht der Imagefilm mit Drohnenflug, sondern 20 bis 45 Sekunden, in denen das Produkt selbst zu sehen ist – mit einem klaren Satz pro Szene.
Bewegung fängt den Blick: Unsere Wahrnehmung reagiert auf Bewegung, lange bevor wir einen Satz zu Ende gelesen haben. Ein Video im oberen Bereich der Seite wird gesehen, auch wenn der Text daneben übersprungen wird
Zeigen statt behaupten: „Intuitiv bedienbar“ ist eine Behauptung. Eine Szene, in der jemand das Produkt in drei Klicks benutzt, ist ein Beweis
Abläufe statt Zustände: Ein Screenshot zeigt, wie etwas aussieht. Ein Video zeigt, wie es funktioniert – und genau das ist bei den meisten Produkten die eigentliche Frage
Echte Oberflächen schaffen Vertrauen: Wer das Produkt schon im Video gesehen hat, weiß, was ihn nach dem Klick erwartet. Das senkt die Hürde für den nächsten Schritt
Die Berufsspiele von berry2b lösen ein Problem, das jeder Ausbildungsbetrieb kennt: Stellenanzeigen werden überscrollt. Stattdessen spielen Jugendliche einen Beruf ein paar Minuten lang an. Das ist in einem Satz schwer zu erklären – und in 32 Sekunden leicht zu zeigen.
Motion Design
Textfassung des Videos
0:00Stellenanzeigen werden überscrollt. Berufsspiele werden gespielt.
0:04Quiz: Echte Aufgaben aus dem Azubi-Alltag. Spielerisch erklärt – in nur 3,5 Minuten.
0:08Drag & Drop: Ziehen, platzieren, verstehen.
0:13Für jeden Ausbildungsberuf. Ein Baukasten. Unzählige Berufsspiele. In Ihrem Corporate Design.
0:23Selbst gebaut. Ohne Code. Aus Spielspaß wird ein Azubi-Kontakt.
0:27500+ Unternehmen an Bord, 3,5 Minuten durchschnittliche Spielzeit, 92 % merken sich den Beruf.
Schneller verstanden: Ein Video erklärt den Kern eines Produkts in der Zeit, in der andere die Überschrift lesen
Im Look des Produkts: Farben, Schriften und Oberflächen kommen aus dem echten Interface. Das Video sieht aus wie das, was Nutzer später bekommen – keine Stockbilder, kein fremder Stil
Ein Video, viele Kanäle: Dasselbe Video läuft auf der Landingpage, im LinkedIn-Feed, am Messebildschirm, in der Vertriebspräsentation und in der Signatur der Sales-Mail. Mit einem zusätzlichen Format wie 1:1 oder 9:16 auch dort, wo hochkant gescrollt wird
Funktioniert ohne Ton: Die meisten Videos laufen stumm. Steht jede Aussage als Text im Bild, geht nichts verloren
Bleibt aktuell: Ein neuer Claim oder eine aktualisierte Kennzahl ist schnell ausgetauscht, ohne das Video neu zu denken
Bezahlbar: Ein kurzes Produktvideo ist kein Filmprojekt mit Drehtag und Team, sondern eine überschaubare Ergänzung zum Launch
Praxis-Tipp: Erst das Storyboard mit allen Texten und Zahlen freigeben, dann animieren. Ein geänderter Satz ist schnell angepasst, eine umgebaute Dramaturgie nicht.
Damit ein Produktvideo auf der Website nicht nur gut aussieht, sondern auch funktioniert, achte ich auf ein paar Dinge:
Eine Aussage pro Szene: Lieber sechs klare Sätze als zwölf halbe. Was man nicht in drei Sekunden lesen kann, ist zu lang
Kurz bleiben: 20 bis 45 Sekunden reichen. Alles darüber ist ein Erklärfilm und gehört auf eine eigene Seite
Anhaltbar: Bewegung, die länger als fünf Sekunden läuft, braucht einen sichtbaren Pause-Knopf – so verlangt es die WCAG
Bewegung reduzieren respektieren: Wer das in seinem System eingestellt hat, sieht zuerst ein Standbild und startet das Video selbst
Textfassung dazu: Text, der nur im Bild steht, erreicht keinen Screenreader
Klein genug: Für die Website reichen 1280 Pixel Breite ohne Tonspur. 30 Sekunden bleiben so bei etwa 3 MB und bremsen die Seite nicht aus
Musik: Soll ein Video doch Musik bekommen, braucht es eine Lizenz für genau diese Nutzung. Die erwirbt entweder der Kunde selbst, oder ich besorge sie und berechne die Lizenzkosten weiter.
Am meisten bringt ein Produktvideo, wenn das Interface schon steht: zum Launch einer Landingpage, eines neuen Features oder für einen Messeauftritt. Aus den fertigen Oberflächen entsteht dann ein Video, das genauso aussieht wie das Produkt selbst.
Transparenzhinweis: Der Text wurde mit KI-Unterstützung verfasst und redaktionell überarbeitet. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Jannik Noe.
Jannik Noe
Product & UI/UX Designer aus Hamburg. Ich gestalte und baue Websites, Web-Apps und Software — von der Konzeption bis zum Launch — und zeige Teams im Workshop, wie KI in echte Designprozesse passt.